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geöffnet jeweils Sonntags von 14:00 - 17:00 und nach Vereinbarung
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Himmelpfortener Schulmädchen

Kunstdruck eines Gemäldes von Julius von Ehren (1864 – 1944), das 1899 entstand.

Abmessungen des Druckes (cm): Breite 129, Höhe 100

Kenner der Hamburger Kunstszene wissen meistens auch den Ortsnamen Himmelpforten einzuordnen. Das hier vorgestellte Gemälde stammt von Julius von Ehren, der auch zum Hamburgischen Künstlerclub zählt, der von 1897 bis zu seiner letzten Ausstellung 1909 bestand. „Das von Julius Wohlers1) entdeckte waldreiche Geestdorf Himmelpforten bei Stade übte eine besondere Anziehungskraft auf die Künstlerclub-Maler aus. Hier entstanden viele bedeutende Bilder, wie zum Beispiel „Die Mädchen auf dem Schulweg“ …, die Alfred Lichtwark2) für seine „Sammlung von Bildern aus Hamburg“ erwarb. Laut Julius Wohlers hätte der Künstlerclub damals sogar erwogen, „wie in Worpswede so auch hier eine ländliche Künstlerkolonie ins Leben zu rufen, wenn nur neben dem Wald das Wasser (abgesehen vom bescheidenen Mühlenbach) nicht so ganz gefehlt hätte.““ 3)

„Im Gegensatz zur Worpsweder Schwermut bemühten sich die Hamburger um eine realistischere und vom Stimmungsgehalt eher heitere Auseinandersetzung mit den Naturvorgaben. Dabei erreichten sie eine spätimpressionistische Gestaltungsweise, die zeitweise die atmospährischen Lichterscheinungen direkt zum Motiv nahm und heute als typisch gilt für den Künstlerclub. Fasziniert von den Landschaftsbildern der französischen Impressionisten, die 1895 im Hamburger Kunstverein zu sehen waren, verbannten die Hamburger das Schwarz von ihren Paletten und drückten Dunkelheit in Farben aus. Insbesondere die intensiv-violetten Schattenfarben gerieten zum Markenzeichen der Maler.“ 4)

Zahlreiche Gemälde der Maler des Hamburgischen Künstlerclubs können in der Hamburger Kunsthalle (so auch die „Himmelpfortener Schulmädchen“) und im Altonaer Museum angesehen werden.

  1. Hamburger Maler (1867 – 1953)
  2. Kunstpädagoge (1852 – 1914) und erster Direktor der Hamburger Kunsthalle (1886 bis 1914)
  3. Meyer-Tönnesmann, Carsten, Der Hamburgische Künstlerclub von 1897, Fischerhude 1997, S. 39
  4. dito, S. 38/39
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