Logo des Heimat und Schulmuseums Himmelpforten
Winterpause 
Geöffnet wieder ab 6.3.2022 Sonntags von 14:00 - 17:00 
für Gruppen und Schulklassen jederzeit nach Vereinbarung 
Logo Heimat und Schulmuseum Himmelpforten
nach dem 21.11.21 Winterpause bis zum 6.3.22 ab da geöffnet jeweils Sonntags von 14:00 - 17:00 und nach Vereinbarung

Himmelpfortener Schulmädchen

Kunstdruck eines Gemäldes von Julius von Ehren (1864 – 1944), das 1899 entstand.

Abmessungen des Druckes (cm): Breite 129, Höhe 100

Kenner der Hamburger Kunstszene wissen meistens auch den Ortsnamen Himmelpforten einzuordnen. Das hier vorgestellte Gemälde stammt von Julius von Ehren, der auch zum Hamburgischen Künstlerclub zählt, der von 1897 bis zu seiner letzten Ausstellung 1909 bestand. „Das von Julius Wohlers1) entdeckte waldreiche Geestdorf Himmelpforten bei Stade übte eine besondere Anziehungskraft auf die Künstlerclub-Maler aus. Hier entstanden viele bedeutende Bilder, wie zum Beispiel „Die Mädchen auf dem Schulweg“ …, die Alfred Lichtwark2) für seine „Sammlung von Bildern aus Hamburg“ erwarb. Laut Julius Wohlers hätte der Künstlerclub damals sogar erwogen, „wie in Worpswede so auch hier eine ländliche Künstlerkolonie ins Leben zu rufen, wenn nur neben dem Wald das Wasser (abgesehen vom bescheidenen Mühlenbach) nicht so ganz gefehlt hätte.““ 3)

„Im Gegensatz zur Worpsweder Schwermut bemühten sich die Hamburger um eine realistischere und vom Stimmungsgehalt eher heitere Auseinandersetzung mit den Naturvorgaben. Dabei erreichten sie eine spätimpressionistische Gestaltungsweise, die zeitweise die atmospährischen Lichterscheinungen direkt zum Motiv nahm und heute als typisch gilt für den Künstlerclub. Fasziniert von den Landschaftsbildern der französischen Impressionisten, die 1895 im Hamburger Kunstverein zu sehen waren, verbannten die Hamburger das Schwarz von ihren Paletten und drückten Dunkelheit in Farben aus. Insbesondere die intensiv-violetten Schattenfarben gerieten zum Markenzeichen der Maler.“ 4)

Zahlreiche Gemälde der Maler des Hamburgischen Künstlerclubs können in der Hamburger Kunsthalle (so auch die „Himmelpfortener Schulmädchen“) und im Altonaer Museum angesehen werden.

  1. Hamburger Maler (1867 – 1953)
  2. Kunstpädagoge (1852 – 1914) und erster Direktor der Hamburger Kunsthalle (1886 bis 1914)
  3. Meyer-Tönnesmann, Carsten, Der Hamburgische Künstlerclub von 1897, Fischerhude 1997, S. 39
  4. dito, S. 38/39
Zurück zum Blog Archiv

Öffnungszeiten

ab dem 6.3.2022
bis Ende November 
jeweils Sonntags 
von 14:00 - 17:00
und nach Vereinbarung für Gruppen und Schulklassen

Kontakt

Poststraße 6 A (Kamphof)
21709 Himmelpforten

Postanschrift:
Rosenstraße 3
21709 Himmelpforten

Paul Schrader 04144/8209
Kurt Thomsen 04140/582

E-Mail:

info@museum-himmelpforten.de

Neuigkeiten

Harmonium für den Musikunterricht.

Das Harmonium in dem Schulzimmer ist leider defekt, so dass es heute für den Musikunterricht nicht mehr taugt. Auch in unserem Museum hat die Digitalisierung Einzug gehalten. Bei den Druckschriften (Büchern) sind wir schon ein kleines Stück vorangekommen – Über 2300 Bücher haben wir inzwischen erfasst, über 5000 warten wohl noch, grob sortiert, in den […]

weiter lesen
Bauschrauben

Um ein Fachwerkhaus anzuheben, benutzte man Bauschrauben.Das sind aus Buchenholz geschnittene starke Schraubspindeln. Sie wurden paarweise zusammengesetzt.Man brauchte davon eine ganze Anzahl. Alle 1,5 bis 2 m musste bei den Außenwänden eine Bauschraube angesetzt werden. Langsam und überall gleichmäßig wurden dann die Schrauben angezogen, bis das Haus 15-20 cm angehoben war.Zur Absicherung wurden starke Vierkanthölzer […]

weiter lesen
barscross