Logo des Heimat und Schulmuseums Himmelpforten
von März bis November immer Sonntags von 14:00 - 17:00 Uhr geöffnet
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Die Fässer hier unterscheiden sich in Form und Größe, je nachdem wofür sie verwendet wurden. Allen gemeinsam ist, dass sie aus länglichen Holzstücken, den sogenannten Dauben, zusammengesetzt sind. Der Böttcher braucht für seine Arbeit spezielle Werkzeuge und viel Erfahrung. Schließlich müssen die Dauben und alle anderen Teile so präzise gefertigt werden, dass das Fass am Ende hundertprozentig dicht ist. Zuerst werden die Dauben hergestellt - meist aus astlosem Eichenholz - und mit einem Montagereifen zusammengehalten. Wenn Sie genau hinschauen, sehen Sie, dass die Fässer leicht gewölbt sind und nach oben und unten hin enger werden. Dafür müssen die Dauben gebogen werden. Eine schwierige und anstrengende Arbeit. Mehrfach werden die Hölzer nass gemacht und über einem Feuer erwärmt, bis sie geschmeidig und biegsam geworden sind. An dem Fassrumpf, der jetzt seine bauchige Form hat, wird der Montagereifen entfernt und durch die endgültigen Reifen aus Eisen ersetzt. Dafür benötigt man ein Spezialwerkzeug, den Bandhaken, um die Reifen über die Dauben zu ziehen. Am Ende werden die Böden passgenau hergestellt und eingesetzt. Aber warum muss ein Böttcherfass gewölbt sein? Nur so kann man das Fass richtig dicht bekommen. Denn die Form macht es möglich, eiserne Reifen auf die Wölbung hinaufzutreiben, die die Dauben extrem zusammen pressen.

Öffnungszeiten

von März bis November 
Sonntags von 14:00 - 17:00

 und nach Vereinbarung

Kontakt

Poststraße 6 A (Kamphof)
21709 Himmelpforten

Postanschrift:
Rosenstraße 3
21709 Himmelpforten

Paul Schrader 04144/8209
Kurt Thomsen 04140/582

E-Mail:

info@museum-himmelpforten.de

Neuigkeiten

Das Böttcherfass

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Füerkieke Kleine transportable Öfen waren noch weit ins 19te Jahrhundert bei Kirchgängerinnen und Marktfrauen im Einsatz.Die Fürkieke war mit ausgebrannten glühenden Torfkohlen gefüllt und wurde einfach unter den Rock geschoben. Die durchbrochenen Wände regulierten die Wärme und die Luftzufuhr. Neben verschiedenen Modellen aus Metall steht auch eines aus Holz im Heimat- und Schulmuseum Himmelpforeten.

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