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Geöffnet Sonntags von 14:00 - 17:00  und
für Gruppen und Schulklassen jederzeit nach Vereinbarung 
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Harmonium für den Musikunterricht.

Das Harmonium in dem Schulzimmer ist leider defekt, so dass es heute für den Musikunterricht nicht mehr taugt.

Auch in unserem Museum hat die Digitalisierung Einzug gehalten.

Bei den Druckschriften (Büchern) sind wir schon ein kleines Stück vorangekommen –

Über 2300 Bücher haben wir inzwischen erfasst, über 5000 warten wohl noch, grob sortiert, in den Regalen – und es kommen immer wieder neue Bücher hinzu.

Nun haben wir aber auch mit der digitalen Erfassung des Inventars begonnen,

mit dem Schulzimmer um 1900 zur Kaiserzeit (Wilhelm II. 1888-1918).

Die Geschichte der Exponate und deren Bestimmung zu recherchieren ist teilweise sehr zeitaufwendig, und auch im Internet teilweise nur unter großem Suchaufwand zu ermitteln.

U. a. befindet sich in dieser im Original nachgebauten Schulklasse, in der max.

48 Schülerinnen der Klassen 1, 2 und 3, die in gemeinsamem Unterricht in den Schulbänken Platz fanden, auch ein Harmonium für den Musikunterricht.

Weder außen noch innen sind an dem Musikinstrument Tafeln, Schilder oder ähnlichem

angebracht, um eine zutreffende Beschreibung für die Aufnahme in unser Datenprogramm vorzunehmen.

(Natürlich!) unter Zuhilfenahme des Internets bin ich auf einen Harmonium - Restaurator und Kantor gestoßen, der helfen konnte.

Es wurden viele Mails geschrieben, Maße mitgeteilt, Bilder übersandt –

Hier das Ergebnis:

Man unterscheidet die Harmonien in Druckwindharmonium (französisches System) und Saugwindharmonium (amerikanisches System).

In unserem Klassenraum befindet sich ein Saugwindharmonium.

Es ist defekt und nicht bespielbar.

Durch Betätigen der beiden nebeneinanderliegenden Tretschemel (auch Schöpfpedale) durch Niedertreten mit den Füßen wird mit Hilfe der Schöpfbälge Luft aus dem Windmagazin und der Windlade herausgepumpt und somit ein Unterdruck erzeugt. Öffnet man jetzt ein Tonventil, strömt Luft ein und versetzt die Zungen in Schwingung und es wird der Ton erzeugt.

Unser Saugwindharmonium ist aus massiver Eiche mit seitlichen Tragegriffen.

Erbaut wurde es um 1915 von der Firma Lars Magnus Hofberg in Leipzig.

Anzahl der Registerzüge: 15.

Zu jener Zeit wurden Harmonien zu Tausenden produziert und waren zeitweilig in den Haushalten häufiger vorhanden als Klaviere.

Das Angebot, das Harmonium zu reparieren und wieder bespielbar zu machen und uns wurde sogar angeboten, z. B. in der Weihnachtszeit hierauf einen Musikabend zu gestalten, mussten wir aber dankend ablehnen, da bereits in der Vergangenheit ermittelte Reparaturkosten auf ca. 3.000€ geschätzt wurden.

Wir denken, auch nur als Anschauungsmaterial für den Musikunterricht um 1915 leistet es gute Dienste und hat seinen festen Platz im Klassenzimmer.

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Öffnungszeiten

März bis Ende November 
jeweils Sonntags 
von 14:00 - 17:00
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Kontakt

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Postanschrift:
Fasanenweg 1
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Kurt Thomsen 04140/582

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